1975: Wiedergründung der Handballabteilung

15 Jahre hatte es gedauert, bis dann 1975 ein erneuter Anlauf genommen wurde, und die bis heute bestehende Abteilung gegründet wurde. Sie ging aus der Jedermann-Ballspielabteilung hervor. Erster Abteilungsleiter war Goswin Hewelt, ihm folgte nach einigen Jahren Rainer Saiser. Wie bei den früheren Versuchen stellte sich der sportliche Erfolg schnell ein; diesmal war die Sache aber beständig. Hintereinander stiegen die Handballer von der 3. Kreisklasse in die 2. und dann in die 1. auf, wo man sich zunächst gut etablierte.

1978: Gründung der LG Zollernalb

In diesen Jahren waren es erneut die Leichtathleten, die auf sich aufmerksam machten. Seit 1976 hatten die Hechinger Leichtathleten weit über 100 Kreis-/und Bezirksrekorde verbessert.

Man beteiligte sich 1978 erstmals wieder mit sechs Senioren an den Württembergischen Meisterschaften, bei denen gute Ergebnisse erzielt worden waren. Mehrere Jahre stellte der TVH zwei Seniorenteams, die bis auf den 2. Platz der Bestenliste vordrangen. Bei den Jugendlichen waren es ausgangs der 70er Jahre Michael Binanzer und Martin Grundmann, die überdurchschnittliche Leistungen boten.

Eine wahre Leistungsexplosion setzte durch die Anerkennung der von Trainer Dieter Schepp trainierten Schülergruppe als Talentfördergruppe durch den Württembergischen Leichtathletikverband und mit der Gründung der Startgemeinschaft LG Zollernalb, zusammen mit den befreundeten Athleten aus Tailfingen, ein. Schnell erkämpfte sich die LG aufsehenerregende Erfolge und zusätzliche Ausgaben für Training und Geräte waren unausbleibliche Folgen. Glücklicher Weise hatte man im Turnverein neben den teuren Leistungsport auch den Breitensport gefördert.

Im Dezember 1978 suchte man dann auch bei den Leichtathleten den Aufwand, für Training und Wettkampf auf eine erfolgversprechende Basis zu stellen: Die LG Zollernalb wurde gegründet:

„Die LG bietet den Athleten nun täglich eine Trainingsmöglichkeit. Die unzulänglichen Trainingsbedingungen in Hechingen werden somit bis zum Bau einer weiten Großhalle etwas entschärft. Da sich Tailfingen mit den Anlagen der Landessportschule in einer besseren Situation befindet. Ein besonderes Anliegen der LG ist der Bau von Kunststoffanlagen für die Leichtathleten, zumal sich die Startgemeinschaft schon um zwei Landesmeisterschaften beworben hat. Die etwa neunmonatige Benutzung ein er Kunststoffbahn bei nahezu jedem Wetter ist ein weiterer unbestreitbarer Trainings- und Wettkampfvorteil.“ (HZ 12.01.1979)