§ 6 Organe des Vereines

§ 6.1 Mitglieder- oder Hauptversammlung

Jährlich wird die ordentliche Mitglieder- oder Hauptversammlung durchgeführt. Sie wird durch den ersten Vorsitzenden oder durch einen der stellvertretenden Vorsitzenden in den örtlichen Tageszeitungen, sowie dem örtlichen Amtsblatt und auf der eigenen Homepage, unter Einhaltung einer Frist von 21 Tagen unter Bekanntmachung der Tagesordnungspunkte, in der die Gegenstände der Beschlussfassung zu bezeichnen sind, einberufen und geleitet.

Aufgaben der Mitglieder- oder Hauptversammlung:

  1. Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes, des Finanzbeauftragten, des
    Jugendleiters und der Abteilungsberichte der Abteilungsleiter.
  2. Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer.
  3. Entlastung des Gesamtvorstandes nach vorhergehender Aussprache.
  4. Beratung und Beschlussfassung über Anträge.
  5. Wahl und vorzeitige Abwahl der Mitglieder des Vorstandes und des Finanzbeauftragten.
  6. Bestätigung der Abteilungs- und Jugendleiter, sowie deren Stellvertreter.
  7. Bestätigung des Hauptausschusses.
  8. Wahl der Kassenprüfer.
  9. Festsetzung der Beiträge, Aufnahmegebühren, etwaige Zusatzbeiträge und Umlagen.
  10. Entscheidungen über Widersprüche gegen Ausschlussbeschlüsse des Vorstandes.
  11. Ernennung von Ehrenmitgliedern.
  12. Entscheidungen über Beschwerden der Mitglieder gegen Beschlüsse des Gesamtvorstandes.
  13. Beschlussfassung über Satzungsänderungen und freiwillige Auflösung des Vereins.

Anträge aus den Reihen der Mitglieder sind mindestens 14 Tage vor der Mitglieder- oder Hauptversammlung dem Vorstand schriftlich und mit Begründung einzureichen. Dringlichkeitsanträge können, sofern diese von der Mitglieder- oder Hauptversammlung als solche anerkannt werden, auch in der Mitglieder- oder Hauptversammlung gestellt werden.

Der Vorstand muss eine außerordentliche Mitglieder- oder Hauptversammlung einberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn ein Viertel aller Vereinsmitglieder dies unter Angabe von Gründen vom Vorstand verlangt.

Die Mitglieder- oder Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit. Ungültige Stimmen werden nicht gezählt. Nach §§ 32, 33 und 41 des BGB werden Enthaltungen nicht gezählt und nicht gewertet.

Beschlussfassungen über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins erfordern eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen.

Über den Ablauf der Mitglieder- oder Hauptversammlung ist ein Protokoll zu führen. Es ist vom Protokollführer und vom 1. Vorsitzenden oder von einem seiner Stellvertreter gegenzuzeichnen.

§ 6.2 Der Vorstand

Der Vorstand des Vereins im Sinne von § 26 BGB ff. besteht aus

- dem 1. Vorsitzenden m/w

- zwei stellvertretenden Vorsitzenden m/w

Der 1. und die stellvertretenden Vorsitzenden vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Sie haben Einzelvertretungsbefugnis. Die Stellvertreter dürfen im Innen- und Außenverhältnis nur dann von ihrer Vertretungsbefugnis Gebrauch machen, wenn der Verhinderungsfall eintritt.

Der Vorsitzende und dessen Stellvertreter berufen unter Einhaltung von einer Frist von 7 Tagen und unter Angabe der Tagesordnungspunkte die Vorstandssitzung ein, und zeichnen Protokollierung und Beurkundung der Beschlüsse des Gesamtvorstandes gegen. Beschlussfassung ist nur mehrheitlich möglich, wie unter §§ 32 und 34 BGB beschrieben.

Der Vorstand wird von der Mitglieder- oder Hauptversammlung für die Dauer von 2 Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, in geheimer, schriftlicher Wahl gewählt. Stimmenthaltungen sind ohne Bedeutung. Das genaue Wahlverfahren bestimmt die Vereinsordnung.

Bei vorzeitigem Ausscheiden oder Amtsniederlegung eines Vorstandsmitglieds kann der Gesamtvorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied kommissarisch berufen. Das Vorstandsmitglied bleibt jedoch bis zur gültigen Wahl eines Nachfolgers im Amt.

§ 6.3 Gesamtvorstand

- 1. Vorsitzender m/w

- die zwei stellvertretenden Vorsitzenden m/w

- Beauftragter Finanzen m/w

- Jugendleiter m/w

Der Gesamtvorstand, mit Ausnahme des Jugendleiters, wird benannt durch den Hauptausschuss und von der Mitglieder- oder Hauptversammlung gewählt. Der Jugendleiter wird von der Jugendversammlung gewählt.

§ 6.4 Aufgaben des Gesamtvorstandes

Der Gesamtvorstand erledigt die laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

Der Gesamtvorstand kann bei Bedarf andere Personen beratend hinzuziehen. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind.

Seine Beschlüsse fasst er mit einfacher Mehrheit der Stimmen der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der 1. Vorsitzende/n; bei dessen Abwesenheit die Stimme des/der stellvertretenden Vorsitzenden.

Über die Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen.

Die Mitglieder des Gesamtvorstandes sind mit bestimmten Aufgaben betraut wie

- Vorbereitung der Mitglieder- oder Hauptversammlung, sowie die Aufstellung der Tagesordnung

- Ausführung der Beschlüsse der Mitglieder- oder Hauptversammlung und des Hauptausschusses

- Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung eines Jahresberichtes

- Beschlussfassung über Aufnahme, Ausschluss von Mitgliedern

- Beschlussfassung zur Gründung neuer Abteilungen

- Bestellung des Hauptausschusses und Mitteilung bei der Mitglieder- und Hauptversammlung

- Die Beschlussfassung über Beschwerden von Mitgliedern gegen Beschlüsse des Vorstandes

- Die Beschlussfassung über die Ordnungen des Vereins

§ 6.5 Hauptausschuss

Der Hauptausschuss wird in der Vereinsordnung definiert. Er wird von der Mitglieder- oder Hauptversammlung bestätigt.