§ 3 Mitgliedschaft

§ 3.1. Erwerb der Mitgliedschaft

Abs. 1

Jede natürliche Person und jede juristische Person des privaten Rechts kann Mitglied des Vereins werden.

Abs. 2

Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt einen schriftlichen Aufnahmeantrag auf einem dafür vorgesehenen Vordruck voraus, der an den Verein zu richten ist. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger oder beschränkt Geschäftsfähiger bedarf der Unterschrift eines gesetzlichen Vertreters, die gleichzeitig als Zustimmung zur Wahrnehmung von Mitgliederrechten und – pflichten gilt. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge bis zum Ablauf des Kalender Jahres, in dem der Minderjährige volljährig wird.

Abs. 3

Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand und/oder ein von ihm benanntes Vorstandsmitglied und kann diesen ohne Begründung ablehnen.

Gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand, kann der Antragsteller die Mitglieder- oder Hauptversammlung anrufen. Diese entscheidet dann endgültig.

Die Mitgliedschaft beginnt mit der schriftlichen Bestätigung der Aufnahme durch den Vorstand.

Abs. 4

Es ist nur derjenige versichert, der auch Mitglied ist.

Abs. 5

Die Mindestmitgliedschaft beträgt ein Jahr und kann spätestens zum 30.09. des laufenden Kalenderjahres zum Jahresende schriftlich gekündigt werden.

Abs. 6

Der Beginn der Mitgliedschaft einer juristischen Person des privaten Rechts wird über eine schriftliche Vereinbarung zwischen dieser und dem Vorstand des Vereins festgelegt. Diese Vereinbarung enthält Beginn, Dauer, Beendigung, Beiträge, Stimm- und Wahlrecht, Benutzung der Vereinseinrichtungen und Anlagen, Versicherungsschutz, sowie Rechte und Pflichten und ist jederzeit einsehbar.

Abs. 7

Personen, die sich um die Förderung des Sports und der Jugend besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitglieder- und Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Abs. 8

Mit der Aufnahme in den Verein anerkennt das Mitglied die Satzung.

§ 3.2. Beendigung der Mitgliedschaft

Abs. 1

Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche Rechte und Pflichten des Mitglieds.

Abs. 2

Die Mitgliedschaft einer natürlichen Person erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss aus dem Verein. Verpflichtungen dem Verein gegenüber sind bis zum Ablauf des laufenden Geschäftsjahres zu erfüllen.

Der freiwillige Austritt einer natürlichen Person muss durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes spätestens zum 30.09. des laufenden Kalenderjahres zum Jahresende erfolgen.

Die Mitgliedschaft einer natürlichen Person kann durch Beschluss des Vorstandes auch beendet werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.

Wichtige Gründe sind, dass

- das Mitglied mit der Beitragszahlung länger als 1 Jahr im Rückstand ist

- die Bestimmungen der Satzung oder die Interessen des Vereins nachhaltig verletzt
werden

-Anordnungen oder Beschlüsse der Vereinsorgane wiederholt nicht befolgt werden.

-das Ansehen des Vereins nachhaltig geschädigt wird.

Der Beschluss ist schriftlich mitzuteilen. Der Betroffene kann innerhalb von 14 Tagen von seinem Widerspruchsrecht Gebrauch machen. Er wird schriftlich zur nächsten Mitglieder-oder Hauptversammlung geladen, bei der endgültig über die Wirksamkeit des Ausschlusses entschieden wird. Bis zur Entscheidung ruhen die Rechte des Mitglieds.

Abs. 3

Die Beendigung der Mitgliedschaft einer juristischen Person ist in der Vereinbarung zwischen dieser und dem Verein geregelt.