Während auf der Hasenheide bei Berlin die turnbegeisterte Jugend bereits 1811 unter „Turnvater“ Jahn die ersten turnerischen Schritte tat, rührte sich in Hohenzollern zunächst nichts. Erst in den 40er-Jahren des 19. Jahrhunderts konnte das Turnen auch im Fürstentum Hohenzollern-Hechingen Fuß fassen und das beim Fürstlich Hohenzollerischen Militär. Anzeigen im Verordnungs- und Anzeigenblatt lassen vermuten, dass aber die Nutzung der Militärturnschule nicht alleine auf die Soldaten beschränkt blieb, sondern, dass auch private Personen Unterricht erhielten. So wundert es nicht, dass sich bald reges Interesse an der Turnerei entwickelte.